Heilig-Kreuz-Lütter

Berggottesdienst bei strahlendem Sonnenschein in Lütter

Bei hervorragendem Wetter fand am vergangenen Sonntag auf dem Lüttner Berg der Berggottesdienst statt. Zahlreiche Gläubige – auch aus den Nachbardörfern -  hatten sich auf den Weg zum Bergkreuz gemacht. Der Musikverein Lütter sorgte für die musikalische Umrahmung der Messe, die von Pfarrer Pasenow und Diakon Prof. Dr. Rupert Scheule zelebriert wurde.
Prof. Dr. Scheule ging in seiner Predigt darauf ein, dass wir als Christinnen und Christen gegürtet sein und somit im „Noch nicht“ leben sollten, wie es Jesus im Evangelium fordert. Sich gürten bedeutet, dass man noch zu tun hat, noch nicht seiner Arbeit fertig ist. Folglich kann es für uns „keinen Feierabend, keine Entspannung, kein Angekommensein“ geben, zumindest nicht während unseres irdischen Lebens. Auf Erden gibt es keine Endgültigkeit, diese liegt allein bei Gott. Genau das symbolisiert uns das Kreuz, an dem auch der Herr einst gehangen hat, aber entgegen dem Willen der damaligen Machthaber nicht endgültig gestorben ist, so Scheule. Am Ende forderte er die Gemeinde auf, wachsam zu bleiben und Gott zu suchen, ihm entgegenzugehen.
Nach dem Gottesdienst bot der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat Bratwürstchen, Braten im Brötchen und Brezeln sowie kühle Getränke an. Aufgrund des schönen Wetters blieben viele Gottesdienstbesucher auch nach dem Gottesdienst noch auf dem Berg und nahmen die Angebote so gut an, dass Würstchen und Braten komplett verkauft wurden.


Bericht: M. Fischer

Fotos: S. Hesterberg