Heilig-Kreuz-Lütter

Gemeinsames Singen bei der Mutter der Barmherzigkeit

Bei wunderbarem Herbstwetter kam eine beträchtliche Zahl von sangesfreudigen Gläubigen in die sonnendurchflutete Mariengrotte von Memlos, um gemeinsam Marienlieder zu singen und zu beten, hatte Papst Franziskus doch dazu aufgerufen, gerade am 9. Oktober die Mutter der Barmherzigkeit besonders zu ehren.

Bevor man die bekanntesten Marienlieder anstimmte, trug Eva Schaub vom Lüttner Arbeitskreis Liturgie jeweils eine kurze Interpretation vor. Sie erinnerte daran, dass Maria das mütterliche Bild der Barmherzigkeit Gottes sei. Das ermutige die Menschen, mit ihren Sorgen, Problemen, ihren Schuld- und Grenzerfahrungen zu ihr zu kommen und auf ihre Fürsprache zu vertrauen.

Musikalisch begleitet wurde die Gottesdienstgemeinde von Johanna Schneider am Keyboard und Manuela Eismann am Akkordeon.

Den Abschluss der Feier bildete das Lied „Über die Berge schallt", das in der Rhön besonders gern gesungen wird. Der liebliche Schall eines fernen Glöckleins veranlasse die Hörer, einen Gruß an die himmlische Mutter zu senden, die „über der Sterne Schein" als Mittlerin zwischen den Menschen und dem allmächtigen Gott zu sehen sei, so Eva Schaub abschließend.

 

Stimmungsvoll war die Grotte mit zahllosen Kerzen geschmückt. Dafür und für alles Engagement, mit der sie das Memloser Marienheiligtum seit Jahren umsorgt, dankte Diakon Rupert Scheule im Namen der Pfarrgemeinde Lütter der ganzen Familie Schaub.

 

Text: Franziska Scheule-Walter