Heilig-Kreuz-Lütter

Palmsonntag - Beginn der Karwoche in Lütter -

Goldene Priesterweihe Pfarrer Winfried Reith

Am Vorabend zu Palmsonntag hat die katholische Kirchengemeinde "Heilig Kreuz" in Lütter die Karwoche begonnen.

Unter freiem Himmel begann der Gottesdienst mit der Palmweihe. Anschließende zogen die Gläubigen in der Palmprozession zur Kirche. Dieser Zug erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem.

Der Tradition entsprechend trifft der Prozessionszug auf das geschlossene Kirchenportal, das die Tore von Jerusalem symbolisiert. An diese Toren klopft einer der Messdiener symbolisch an und bittet um Einlass. Die Palmprozession zieht dann in die Kirche ein und mündet in die Palmsonntagsmesse.

In diesem Jahr feierte der gebürtige Lüttner Pfarrer Winfried Reith den Palmsonntagsgottesdienst mit der Gemeinde in Lütter. Dabei konnte Pfarrer Reith mit den Kommunion-"Kindern" der Jahrgänge 1958 und 1959 deren Goldene Kommunion feiern. Einen Teil dieser Kommunionkinder hatte Winfried Reith seinerzeit als junger Priester selbst auf die Erste heilige Kommunion vorbereitet. In seiner kurzen Ansprache fand er denn auch sehr persönliche Worte für jeden Einzelnen aus beiden Jahrgängen.

War der Palmsonntagsgottesdienst schon bisher außergewöhnlich verlaufen, so wurde Pfarrer Reith kurz vor dem Schlusssegen selbst noch durch Unerwartetes überrascht.

Manuela Eismann überbrachte als Sprecherin des Pfarrgemeinderates Dank und Glückwünsche an Winfried Reith zu dessen Goldenem Priesterjubiläum. Sie spannt in ihrer Laudatio einen Bogen von dessen Primiz 1967 bis zur diesjährigen Goldenen Priesterweihe, die er beide in Lütter gefeiert habe.

Pfarrer Reith, der inzwischen neben anderen Stationen seines Wirkens und nach mehr als 40 Jahren Fuldaer Stadtpfarrer im Ruhestand ist, erhielt zur Erinnerung und Gruß aus seinem Heimatdorf einen Korb mit Lüttner Wegzehrung.

In seinem kurzen Dank lud Pfarrer Reith alle Lüttner zum feierlichen Dankgottesdienst anlässlich seiner Goldenen Priesterweihe am 07. Mai um 14.30 Uhr auf den Frauenberg ein.


Text: Stefan Hesterberg