Heilig-Kreuz-Lütter

Kräutersträußchen - Mariä Himmelfahrt

Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der röm.-kath. Kirche. Dieser Brauch ist schon seit dem 9. Jahrhundert bekannt und in den letzten Jahren wieder mehr aufgelebt. Dabei werden am Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August Kräuter zu einem Strauß gebunden und mit zur Kirche gebracht.

Doch welche sind die typischen Kräuter für ein Kräutersträußchen und wo kommt dieser Brauch eigentlich her?

Diese und noch viele andere wissenswerte Infos bekamen die Lüttner Frauen von Katrin Reith, die mit viel Herzblut ihr Wissen an die Teilnehmerinnen weitergab. Fleißig wurden Kräuter gesammelt (z. B. Johanniskraut, Schafgarbe und Mädesüß) und im Anschluss gemeinsam an der Lüttner Kreuzeiche mit einer Sonnenblume, einer Rose und Getreide zu Sträußchen gebunden.

Diese wurden dann am nächsten Tag zur Grotte gebracht. Dort fand die Vorabendmesse mit der Kräutersegnung statt.

Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen und besonders Katrin Reith für diese gelungene Veranstaltung!